Leinenkissen

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Diese Kissen habe ich aus altem Bauerleinen und handgeklöppelter Leinenspitze genäht. Ich liebe die Komination aus den unterschiedlichen Weiß- und Naturtönen von dem grobem ungefärbten Leinen und  der Spitze.

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Die Kissenhüllen sind ganz einfach genäht. Die Spitze habe ich mit Zickzackstich auf das Leinen aufgenäht und dann die drei Kissenteile zusammengenäht. Die Öffnung verbirgt sich unter der Spitze, da überlappen der obere und der untere Vorderteil. Mehr Verschluss braucht man nicht und spart den Reißverschluss oder die Knöpfe.  Dieses Mal ist der Verschluss auf der Vorderseite und durch die aufgenähte Spitze sogar trotzdem unsichtbar.

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Culottes mit Bundfalten und Bindegürtel

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Hoffentlich kommen wir bald mal über die winterlichen Temperaturen hinaus und nähern uns den 20°C an, damit man endlich wieder knöchelfreie Hosen tragen kann. Culottes mag ich nach wie vor sehr gerne und besonders diese aus der Burda Style 02/2017 #104c hatte es mir irgendwie sofort angetan – ich mag den hohen Bund und den Bindengürtel und dass sie etwas länger ist. Obwohl ich mir bei der Länge noch nicht ganz sicher bin, ob ich die bei meiner Größe so optimal ist.

Der Stoff ist ein schöner milchschokoladebrauner Baumwollstoff, der sehr angenehm zu tragen ist – nicht zu warm und nicht zu dünn, also perfekt für die Übergangszeit.

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Durch die Bundfalten sind die Hosenbeine schön weit.

Die Bundfalten  und die Taschen sind von der Oberkante des Hosenbundes bis knapp unter die Gürtelschlaufen zugenäht. Ich finde, sie verziehen sich ganz leicht und vermute es liegt daran, dass die Taschenbeutel keine Verlängerung bis zur vorderen Mitte haben. Das ist bei meiner anderen Bundfalten-Culottes so und da liegen die Bundfalten perfekt. Beim nächsten Mal werde ich die dazu-konstruieren, wenn sie nicht von vorneherein  im Schnittmuster gegeben sind..

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Hinten habe ich die Taschenklappen weggelassen. Meiner Meinung nach sind die überflüssig, da auch keine Taschen vorgesehen sind und die Hosen keine zusätzlichen Details braucht. Der hohe Bund, der Bindegürtel und Bundfalten sind genug Extra.

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Ein Garten voller Blumen

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Bevor ich mit dem Nähen von Kleidung angefangen habe, habe ich viele Kissen und Vorhänge genäht. Und ab und zu mache ich das immer noch sehr gerne. Diesem traumhaften englischen Leinenstoff von Zoffany namens Romey’s Garden in Sea Green konnte ich einfach nicht widerstehen. Bringt der nicht ein Gefühl von Sommerfrische und Cream Tea in der Gartenlaube in die Wohnung?

Vorhänge sind übrigens sehr leicht und schnell zu nähen. Da ich meistens günstigere Reststücke erwerbe, habe ich sowieso nie ausreichend Stoff, um irgendwelche Regeln für die korrekte Breite des Vorhangs zu beachten.

Ich nehme einfach die Breite, die die Stoffbahn hergibt. Um davon keinen Zentimeter zu verlieren, nutze ich die Nahtkante zum Säumen an den Seiten. Dass da oft der Hersteller und Name des Designs aufgedruckt sind,  finde ich nicht so schlimm  – man sieht es ja nur von der Rückseite und außerdem kann man so nie vergessen, wie der Stoff hiess..

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Bei mehreren Vorhangschals sollte man darauf achten, dass der Rapport auf einer Höhe verläuft und gegegebenenfalls die obere Kante angleichen. Ich hätte aus optischen Gründen die obere Reihe Blumentöpfe auch noch abschneiden können, aber ich wollte so wenig wie möglich von dem wunderschönen Stoff verlieren.

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Als nächstes habe ich die obere Kante mit den Gardinenringen genäht. Solche einfachen Gardinenringe bekommt man in jedem Baumarkt und Gardinenband in der Kurzwarenabteilung im Kaufhaus. Es gibt die verschiedenstn Varianten, mit denen man unterschiedliche Arten von Kräuselungen hervorrufen kann. Meine Vorhänge bleiben allerdings glatt, sodass ich das Gardinenband nur als Aufhängung für die Ringe brauche.

Das Gardinenband sollte man etwas tiefer und nicht direkt an den oberen Rand annähen, damit man im aufgehängten Zustand nichts von den Aufhängern sieht. Man könnte es auch noch tiefer setzen, aber dann besteht nach meiner Erfahrung die Gefahr, dass der Stoff herunterklappt und man die Haken trotzdem sieht.

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Dann kann man den Stoff schonmal probeweise aufhängen, um die endgültige Länge zu bestimmen. Ich mag es am liebsten, wenn der Stoff etwas auf dem Boden aufliegt, das sieht etwas lässiger und moderner aus, als wenn man ihn frei schweben oder sogar auf Fensterbretthöhe enden lässt.

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Den Saum schlage ich immer doppelt und dreifach und so breit wie möglich ein, um soviel Stoff wie möglich darin unterzubringen – man weiß ja nie, wann man das nächste Mal in eine Altbauwohnung mit 3 m hohen Wänden umzieht – und kürzen geht immer, verlängern ist schwieriger.

Obwohl ich das auch schon mal gemacht habe, indem ich einen breiten Streifen aus einem anderen Stoff mit einer Kappnaht unten an den Vorhang genäht habe. Wenn man den passenden oder sogar kontrastfarbigen Stoff findet, sieht das auch sehr schön aus..

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Aus den Resten sind noch ein paar Kissen entstanden, die ganz wunderbar zu meinen gekauften Samtkissen passen.

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Weißer Jeansrock

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Unter meinen Stoffen habe ich noch ein kleines Reststück cremeweißen Jeansstoff mit etwas Stretch und weicher angerauhter linker Seite entdeckt. Zum Glück reichte es gerade für den Rock aus Burda Style 02/2014 #109. Und bei dem schönen Frühlingswetter, das gerade herrscht, passt so ein frischer weißer Jeansrock doch wunderbar. Das Schnittmuster gefällt mir total gut – ein schöner schlichter Rock, der gut sitzt und eine schöne Silhouette macht. Hier habe ich ihn schonmal aus dem Originalstoff genäht.

Bei diesem Rock musste ich eine Hohlkreuzanpassung machen, unter dem Bund schlug es deutlich Querfalten. Das geht bei diesem Rock ganz unkompliziert. Dazu habe ich in der hinteren Mitte an der Mittelnaht und an der Kante zum Bund etwa 0,5 cm weggenommen und zu den Seiten und nach unten hin auslaufen lassen – etwa so wie auf dem Bild unten (rot war das ursprüngliche Schnitteil).

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Für die Häkchen am Bund habe ich kleine Ösen per Hand genäht, da mir die zu den Haken gehörenden Metallösen auf dem weißen Stoff zu auffällig waren. Wenn ich sie weiter nach innen gesetzt hätte, hätte das Ende vom Bund abgestanden.

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Den Rock habe ich anders als beim Original vorgesehen ohne Futter genäht, das schien mir bei einem unkomplizierten Jeansrock irgendwie überflüssig.

Noch ein letztes bißchen Winter..

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Weil ich im Moment wegen Umzugs überhaupt nicht zum Nähen komme, gibt es hier noch einen winterlichen Rock, den ich im schon im November aus den Resten dieser Culottes genäht habe.

Falls also jemand Tipps für empfehlenswerte Stoffläden in und um Mainz oder Wiesbaden für mich hat – nehme ich die sehr gerne entgegen! Ich vermisse Haute Couture Stoffe Möller jetzt schon, obwohl mein hauseigenes Stofflager zur Zeit ganz gut gefüllt ist 😉 …

Das Schnittmuster ist aus der Burda Style 10/2016 #106. Ich liebe ja diese Art Zierstiche – also musste ich den Rock schon allein deshalb nähen!

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Ich kenne Zierstiche dieser Art sonst eher von Mänteln, wo sie oft an Kragenkanten und ähnlichem  verwendet werden. Aber die Idee die Quernähte auf dem Rock damit zu betonen gefällt mir richtig gut. Ich finde das gibt der kniebdeckten, schmalen Rockform eine etwas sportlichere Note und ermöglicht auch etwas legerere Kombinationen.

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Hinten ist der Rock bis auf den Schlitz ganz schlicht.

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Diesmal ist mir auch das Futter am Rockschlitz gelungen. Julia von sewing galaxy hat mir diese Anleitung empfohlen (Dankeschön !), die ist wirklich super und sehr hilfreich..

Verlinkt bei Me Made Mittwoch .

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Weihnachtskleid Sew Along 2016 #5

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Es ist fertig – gerade noch rechtzeitig! Natürlich habe ich auf die Schnelle keinen passenden Rollkragenpulli mehr zum drunterziehen gefunden und mich jetzt mit einem Trägerhemdchen begnügt. Es hat auch nicht ganz den Farbton, den ich mir vorgestellt hatte, aber es geht. Und wenn mir zu kalt wird, werde ich einfach einen schwarzen Samtblazer dazu tragen.

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Frohe Weihnachten im selbstgenähten Weihnachtskleid an alle Weihnachtskleidnäherinnen beim Weihnachstkleid Sew Along 2016 auf dem Me-Made-Mittwoch-Blog!

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Weihnachtskleid Sew Along 2016 #4

Nachdem ich den dritten Termin des Weihnachtskleid Sew Along verpasst habe (es gab aufgrund von Zeitmangel einfach keine Fortschritte zu berichten) bin ich jetzt in bißchen vorangekommen und das Kleid nimmt langsam Form an.

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Jetzt muss ich eigentlich nur noch das Futter am Reißverschluss und an die seitliche Öffnung am Oberteil (praktisch die Verlängerung vom Reißverschlussschlitz) Druckknöpfchen einnähen.

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Und am Rocksaumschlitz muss das Fütter natürlich auch noch befestigt werden.

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Ich hoffe, ich finde noch ein bißchen Zeit, um das Kleid fertig zu nähen. Eigentlich ist ja nicht mehr viel zu tun..

Hier geht es zu den anderen Weihnachtskleidnäherinnen, von denen einige sogar mit ihrem Weihnachtskleid schon fertig sind!

Weihnachtskleid Sew Along 2016 #2

Ihr habt mich überzeugt – nach langem Hin- und Her-Überlegen  habe ich mich doch noch entschieden, das Kleid aus der Burda Style 08/2011 #126 zuerst zu nähen. Geplant ist das schon länger, weil ich die Kombination aus dem schmalen Rockteil und dem blusigen Oberteil so schön finde. Es gibt nur eine kleine Schwierigkeit: Man muss irgendetwas daruntertragen, weil der Ausschnitt sehr tief ist. Ich hatte da an einen feineren, dünnen Rollkragenpullover gedacht, aber mal gucken, ob ich da bis Weihnachten noch einen farblich passenden auftreiben kann..

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Zugeschnitten habe ich jedenfalls schon und ich bin gespannt, ob mir die Kombination der Stoffe dann am fertigen Kleid noch genauso gut gefällt. Was das für Materialen sind, kann ich leider nicht sagen (beide Stoffe habe ich geschenkt bekommen) – der gemusterte Stoff könnte Viskose sein, der fällt schön weich. Und der unifarbene könnte ein Baumwollgmisch sein, der hat ganz leichten Stand und fühlt sich an wie ein leichter Kostümstoff.

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Zur Sicherheit und falls noch Zeit übrig bleibt, habe ich das andere Kleid aber auch gleich noch mit zugeschnitten 😉 :

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Hier geht es zu den anderen Weihnachtskleidnäherinnen.

Weihnachtskleid Sew Along 2016 #1

Schon so oft habe ich auf dem Me Made Mittwoch Blog die vielen tollen Sew Alongs verfolgt und gedacht: Zu dem Thema hätte ich auch Nähpläne, aber leider gerade jetzt überhaupt keine Zeit zum Nähen..

Also will ich die Gelegenheit jetzt mal ergreifen und beim Weihnachtskleid Sew Along 2016 mitmachen.

Wenn ich so zurückdenke, fällt mir überraschenderweise auf, dass ich wohl noch nie ein Kleid oder Outfit extra für Weihnachten genäht habe, sondern zu diesem Anlass immer shoppen war (das mache ich zugegebenermaßen genauso gerne wie nähen). Aber dieses Jahr soll das mal anders sein. Ich habe nämlich vor kurzem einen sehr schönen camel-navyblau-gemusterten Blazermantel gekauft und leider gar kein passendes Kleid dazu.

Zum Glück habe ich noch einen schönen sesamfarbenen Wollstoff hier liegen und als Schnittmuster schwebt mir Burda Style 09/2012 #107 vor. Das Kleid kann man je nachdem wie man es kombiniert, etwas festlicher an den Weihnachtstagen oder auch im Alltag tragen.

Ich bin mir aber noch nicht ganz sicher, ob

  • es Minilänge oder Knielaänge haben soll
  • ich diesen kleinen Stehkragen am Ausschnitt brauche
  • ich hinten einen V-Ausschnitt oder einen normalen Ausschnitt möchte

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Eine eventuelle zweite Option wäre noch dieses hier (der Rockteil aus dem cognacfarbenen Uni-Stoff und das Oberteil aus dem geblümten Krinkelstoff). Das Schnittmuster ist aus der Burda Style 08/2011 #126.

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Jetzt schaue ich mir bis zum nächsten Termin (der schon am Sonntag ist) erstmal hier die vielen tollen Weihnachtskleid-Ideen der anderen Nähbloggerinnen an.

Ivory & Ebony

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Vor kurzem habe ich einen ganzen Stapel wunderschöner englischer Wollstoffe geschenkt bekommen. Und da ich  meine diesen Sommer entdeckte Vorliebe für Culottes auch im Herbst und Winter weiter pflegen möchte, habe ich mir aus einem dieser Stoffe eine elfenbeinfarbene Culottes genäht. Das Schittmuster ist aus der Burda Style 12/2011 #127.  Diese Art Hosen scheint wie gemacht für mich zu sein, denn im Gegensatz zu anderen Hosenformen brauchte ich gar keine Anpassungen (genäht habe ich Gr.36 so wie sie vom Schnittmusterbogen kam).

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Dieses mal habe ich ein Modell mit Bundfalten ausgesucht. Bundfalten und Bügelfalten mag ich nämlich sehr gerne (ich finde die sehen sehr elegant und chic aus) aber oft tragen sie ja leider etwas auf oder bauschen in der Bewegung unschön und verziehen sich.

Bei dieser Hose liegen sie aber schön flach. Das könnte daran liegen, dass die Taschenbeutel so kleine “Flügel” haben, die in der vorderen Mitte mitgefasst sind – es liegt also gar kein Zug auf den Bundfalten, sondern auf den Taschenbeuteln darunter, so dass die Bundfalten schön unbehelligt obenauf liegen.

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Hinten ist die Hose ganz schlicht, keine Taschen, keine Passe. Das gefällt mir aber hier ganz gut, so kommen die Bügelfalten und der Saumumschlag besser zur Geltung. Den Saumumschlag hab ich übrigens per Hand am Hosenbein fixiert – der klappte sonst herunter, weil der Stoff etwas schwerer ist.

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