Leinenkissen

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Diese Kissen habe ich aus altem Bauerleinen und handgeklöppelter Leinenspitze genäht. Ich liebe die Komination aus den unterschiedlichen Weiß- und Naturtönen von dem grobem ungefärbten Leinen und  der Spitze.

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Die Kissenhüllen sind ganz einfach genäht. Die Spitze habe ich mit Zickzackstich auf das Leinen aufgenäht und dann die drei Kissenteile zusammengenäht. Die Öffnung verbirgt sich unter der Spitze, da überlappen der obere und der untere Vorderteil. Mehr Verschluss braucht man nicht und spart den Reißverschluss oder die Knöpfe.  Dieses Mal ist der Verschluss auf der Vorderseite und durch die aufgenähte Spitze sogar trotzdem unsichtbar.

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Ein Garten voller Blumen

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Bevor ich mit dem Nähen von Kleidung angefangen habe, habe ich viele Kissen und Vorhänge genäht. Und ab und zu mache ich das immer noch sehr gerne. Diesem traumhaften englischen Leinenstoff von Zoffany namens Romey’s Garden in Sea Green konnte ich einfach nicht widerstehen. Bringt der nicht ein Gefühl von Sommerfrische und Cream Tea in der Gartenlaube in die Wohnung?

Vorhänge sind übrigens sehr leicht und schnell zu nähen. Da ich meistens günstigere Reststücke erwerbe, habe ich sowieso nie ausreichend Stoff, um irgendwelche Regeln für die korrekte Breite des Vorhangs zu beachten.

Ich nehme einfach die Breite, die die Stoffbahn hergibt. Um davon keinen Zentimeter zu verlieren, nutze ich die Nahtkante zum Säumen an den Seiten. Dass da oft der Hersteller und Name des Designs aufgedruckt sind,  finde ich nicht so schlimm  – man sieht es ja nur von der Rückseite und außerdem kann man so nie vergessen, wie der Stoff hiess..

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Bei mehreren Vorhangschals sollte man darauf achten, dass der Rapport auf einer Höhe verläuft und gegegebenenfalls die obere Kante angleichen. Ich hätte aus optischen Gründen die obere Reihe Blumentöpfe auch noch abschneiden können, aber ich wollte so wenig wie möglich von dem wunderschönen Stoff verlieren.

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Als nächstes habe ich die obere Kante mit den Gardinenringen genäht. Solche einfachen Gardinenringe bekommt man in jedem Baumarkt und Gardinenband in der Kurzwarenabteilung im Kaufhaus. Es gibt die verschiedenstn Varianten, mit denen man unterschiedliche Arten von Kräuselungen hervorrufen kann. Meine Vorhänge bleiben allerdings glatt, sodass ich das Gardinenband nur als Aufhängung für die Ringe brauche.

Das Gardinenband sollte man etwas tiefer und nicht direkt an den oberen Rand annähen, damit man im aufgehängten Zustand nichts von den Aufhängern sieht. Man könnte es auch noch tiefer setzen, aber dann besteht nach meiner Erfahrung die Gefahr, dass der Stoff herunterklappt und man die Haken trotzdem sieht.

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Dann kann man den Stoff schonmal probeweise aufhängen, um die endgültige Länge zu bestimmen. Ich mag es am liebsten, wenn der Stoff etwas auf dem Boden aufliegt, das sieht etwas lässiger und moderner aus, als wenn man ihn frei schweben oder sogar auf Fensterbretthöhe enden lässt.

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Den Saum schlage ich immer doppelt und dreifach und so breit wie möglich ein, um soviel Stoff wie möglich darin unterzubringen – man weiß ja nie, wann man das nächste Mal in eine Altbauwohnung mit 3 m hohen Wänden umzieht – und kürzen geht immer, verlängern ist schwieriger.

Obwohl ich das auch schon mal gemacht habe, indem ich einen breiten Streifen aus einem anderen Stoff mit einer Kappnaht unten an den Vorhang genäht habe. Wenn man den passenden oder sogar kontrastfarbigen Stoff findet, sieht das auch sehr schön aus..

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Aus den Resten sind noch ein paar Kissen entstanden, die ganz wunderbar zu meinen gekauften Samtkissen passen.

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Nackenrolle

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Vor kurzem habe ich beim Nähblog-Stöbern eine tolle Idee für eine Nackenrolle gefunden. Eine Anleitung gibt es bei sew4home ( Relaxing Neck Pillow ). Die Nackenrolle ist wirklich bequem und eignet sich zum gemütlichen Lesen genauso wie zum Fernsehen! Außerdem geht das Nähen ganz schnell und man kann super Stoffreste dafür verwenden. Ich habe mal direkt zwei Versionen genäht und verschenkt. Ich glaube, ich brauche jetzt auch noch eine für mich 😉

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Patchwork-Babydecke

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Zwischendurch nähe ich gerne mal etwas einfaches, dass schnell geht und trotzdem Spaß macht – so wie diese Patchwork-Babydecke.

So eine Decke habe ich schon lange nicht mehr genäht und mal wieder festgestellt wieviel Freude das Aussuchen und Kombinieren der Stoffe macht. Ich verwende am liebsten Baumwollstoffe aus der Patchworkabteilung oder Reste, die ich von anderen Nähprojekten übrig behalten habe.

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Die Decke habe ich mit Volumenvlies gefüttert und dieses Mal nur auf der Vorderseite die Nähte zwischen den Vierecken auf das Volumenvlies festgesteppt. Sonst habe ich es immer so gemacht, dass man die Steppnähte auch auf der Rückseite der Decke sieht, aber mit einfarbiger und glatter Rückseite gefällt es mir sogar noch besser.

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Eine Garnitur für den Balkon

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Langsam wird es Zeit für Balkonsaison und ich habe es endlich geschafft mal eine zusammenpassende Garnitur für den Balkon zu nähen.

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Balkon_3Die Kissen und der Bezug für die Sonnenliege bestehen aus dem gleichen bedruckten Leinenstoff wie die Pinselrolle. Bei den Kissen habe ich den Reißverschluss unter der schwarzen Satinpaspel versteckt.

Die Idee, den Liegestuhl neu zu beziehen hatte ich schon länger und als sich dann bei den neuen Exemplaren dieser Saison der Bezug auch noch als abnehmbar herausstellte, war das die Gelegenheit. Man muss nur die Holzstäbchen am Kopfende und am Fussende herausziehen, dann kann man den Bezug mit einem Handgriff abnehmen. Den neuen Bezug habe ich sicherheitshalber auf den Originalbezug genäht, damit die Liegefläche genügend Stabilität hat.

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Pinselrolle

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Diese praktische Pinselrolle aus mit Klatschmohnblüten bedrucktem Leinenstoff beherbergt von jetzt an meine Pinsel. Das Innenleben mit unterschiedlich großen Fächern für verschiedene Pinsel besteht aus einem einfachen schwarzen Baumwollstoff.

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Pinselrolle_2Pinselrolle_3Pinselrolle_4Pinselrolle_5Schnell genäht und man kann auch andere Dinge darin aufbewahren: Stifte, Stricknadeln, Schneiderscheren,…

Nostalgische Kissen

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Die Kissenbezüge habe ich aus alter Bettwäsche, alten Stoffservietten und Spitzenkissen genäht, die ich wegen kleiner Löcher oder zerrissener Spitze aussortiert hatte.

IMG_1717Es sind zwar nicht alles exakt dieselben Weiß-Nuancen, aber ich finde, es sieht trotzdem schön einheitlich aus.

IMG_1718 Die Nackenrolle und die kleineren Kissen bestehen aus Stoffservietten, als kleines Dekoelement gefielen mir da die aufgestickten Monogramme besonders gut.

IMG_1727Die größeren Kissen sind aus alten Kopfkissenbezügen oder Paradekissen genäht, da meine Kissen etwas kleiner sind, konnte ich die unbeschädigten Teile davon für die Vorderseite verwenden, die Rückseite besteht aus einfachem, weißen Baumwollstoff.

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