Culottes mit Bundfalten und Bindegürtel

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Hoffentlich kommen wir bald mal über die winterlichen Temperaturen hinaus und nähern uns den 20°C an, damit man endlich wieder knöchelfreie Hosen tragen kann. Culottes mag ich nach wie vor sehr gerne und besonders diese aus der Burda Style 02/2017 #104c hatte es mir irgendwie sofort angetan – ich mag den hohen Bund und den Bindengürtel und dass sie etwas länger ist. Obwohl ich mir bei der Länge noch nicht ganz sicher bin, ob ich die bei meiner Größe so optimal ist.

Der Stoff ist ein schöner milchschokoladebrauner Baumwollstoff, der sehr angenehm zu tragen ist – nicht zu warm und nicht zu dünn, also perfekt für die Übergangszeit.

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Durch die Bundfalten sind die Hosenbeine schön weit.

Die Bundfalten  und die Taschen sind von der Oberkante des Hosenbundes bis knapp unter die Gürtelschlaufen zugenäht. Ich finde, sie verziehen sich ganz leicht und vermute es liegt daran, dass die Taschenbeutel keine Verlängerung bis zur vorderen Mitte haben. Das ist bei meiner anderen Bundfalten-Culottes so und da liegen die Bundfalten perfekt. Beim nächsten Mal werde ich die dazu-konstruieren, wenn sie nicht von vorneherein  im Schnittmuster gegeben sind..

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Hinten habe ich die Taschenklappen weggelassen. Meiner Meinung nach sind die überflüssig, da auch keine Taschen vorgesehen sind und die Hosen keine zusätzlichen Details braucht. Der hohe Bund, der Bindegürtel und Bundfalten sind genug Extra.

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Verlinkt bei Me Made Mittwoch

Weißer Jeansrock

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Unter meinen Stoffen habe ich noch ein kleines Reststück cremeweißen Jeansstoff mit etwas Stretch und weicher angerauhter linker Seite entdeckt. Zum Glück reichte es gerade für den Rock aus Burda Style 02/2014 #109. Und bei dem schönen Frühlingswetter, das gerade herrscht, passt so ein frischer weißer Jeansrock doch wunderbar. Das Schnittmuster gefällt mir total gut – ein schöner schlichter Rock, der gut sitzt und eine schöne Silhouette macht. Hier habe ich ihn schonmal aus dem Originalstoff genäht.

Bei diesem Rock musste ich eine Hohlkreuzanpassung machen, unter dem Bund schlug es deutlich Querfalten. Das geht bei diesem Rock ganz unkompliziert. Dazu habe ich in der hinteren Mitte an der Mittelnaht und an der Kante zum Bund etwa 0,5 cm weggenommen und zu den Seiten und nach unten hin auslaufen lassen – etwa so wie auf dem Bild unten (rot war das ursprüngliche Schnitteil).

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Für die Häkchen am Bund habe ich kleine Ösen per Hand genäht, da mir die zu den Haken gehörenden Metallösen auf dem weißen Stoff zu auffällig waren. Wenn ich sie weiter nach innen gesetzt hätte, hätte das Ende vom Bund abgestanden.

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Den Rock habe ich anders als beim Original vorgesehen ohne Futter genäht, das schien mir bei einem unkomplizierten Jeansrock irgendwie überflüssig.

Noch ein letztes bißchen Winter..

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Weil ich im Moment wegen Umzugs überhaupt nicht zum Nähen komme, gibt es hier noch einen winterlichen Rock, den ich im schon im November aus den Resten dieser Culottes genäht habe.

Falls also jemand Tipps für empfehlenswerte Stoffläden in und um Mainz oder Wiesbaden für mich hat – nehme ich die sehr gerne entgegen! Ich vermisse Haute Couture Stoffe Möller jetzt schon, obwohl mein hauseigenes Stofflager zur Zeit ganz gut gefüllt ist 😉 …

Das Schnittmuster ist aus der Burda Style 10/2016 #106. Ich liebe ja diese Art Zierstiche – also musste ich den Rock schon allein deshalb nähen!

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Ich kenne Zierstiche dieser Art sonst eher von Mänteln, wo sie oft an Kragenkanten und ähnlichem  verwendet werden. Aber die Idee die Quernähte auf dem Rock damit zu betonen gefällt mir richtig gut. Ich finde das gibt der kniebdeckten, schmalen Rockform eine etwas sportlichere Note und ermöglicht auch etwas legerere Kombinationen.

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Hinten ist der Rock bis auf den Schlitz ganz schlicht.

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Diesmal ist mir auch das Futter am Rockschlitz gelungen. Julia von sewing galaxy hat mir diese Anleitung empfohlen (Dankeschön !), die ist wirklich super und sehr hilfreich..

Verlinkt bei Me Made Mittwoch .

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Weihnachtskleid Sew Along 2016 #5

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Es ist fertig – gerade noch rechtzeitig! Natürlich habe ich auf die Schnelle keinen passenden Rollkragenpulli mehr zum drunterziehen gefunden und mich jetzt mit einem Trägerhemdchen begnügt. Es hat auch nicht ganz den Farbton, den ich mir vorgestellt hatte, aber es geht. Und wenn mir zu kalt wird, werde ich einfach einen schwarzen Samtblazer dazu tragen.

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Frohe Weihnachten im selbstgenähten Weihnachtskleid an alle Weihnachtskleidnäherinnen beim Weihnachstkleid Sew Along 2016 auf dem Me-Made-Mittwoch-Blog!

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Weihnachtskleid Sew Along 2016 #4

Nachdem ich den dritten Termin des Weihnachtskleid Sew Along verpasst habe (es gab aufgrund von Zeitmangel einfach keine Fortschritte zu berichten) bin ich jetzt in bißchen vorangekommen und das Kleid nimmt langsam Form an.

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Jetzt muss ich eigentlich nur noch das Futter am Reißverschluss und an die seitliche Öffnung am Oberteil (praktisch die Verlängerung vom Reißverschlussschlitz) Druckknöpfchen einnähen.

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Und am Rocksaumschlitz muss das Fütter natürlich auch noch befestigt werden.

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Ich hoffe, ich finde noch ein bißchen Zeit, um das Kleid fertig zu nähen. Eigentlich ist ja nicht mehr viel zu tun..

Hier geht es zu den anderen Weihnachtskleidnäherinnen, von denen einige sogar mit ihrem Weihnachtskleid schon fertig sind!

Weihnachtskleid Sew Along 2016 #2

Ihr habt mich überzeugt – nach langem Hin- und Her-Überlegen  habe ich mich doch noch entschieden, das Kleid aus der Burda Style 08/2011 #126 zuerst zu nähen. Geplant ist das schon länger, weil ich die Kombination aus dem schmalen Rockteil und dem blusigen Oberteil so schön finde. Es gibt nur eine kleine Schwierigkeit: Man muss irgendetwas daruntertragen, weil der Ausschnitt sehr tief ist. Ich hatte da an einen feineren, dünnen Rollkragenpullover gedacht, aber mal gucken, ob ich da bis Weihnachten noch einen farblich passenden auftreiben kann..

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Zugeschnitten habe ich jedenfalls schon und ich bin gespannt, ob mir die Kombination der Stoffe dann am fertigen Kleid noch genauso gut gefällt. Was das für Materialen sind, kann ich leider nicht sagen (beide Stoffe habe ich geschenkt bekommen) – der gemusterte Stoff könnte Viskose sein, der fällt schön weich. Und der unifarbene könnte ein Baumwollgmisch sein, der hat ganz leichten Stand und fühlt sich an wie ein leichter Kostümstoff.

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Zur Sicherheit und falls noch Zeit übrig bleibt, habe ich das andere Kleid aber auch gleich noch mit zugeschnitten 😉 :

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Hier geht es zu den anderen Weihnachtskleidnäherinnen.

Weihnachtskleid Sew Along 2016 #1

Schon so oft habe ich auf dem Me Made Mittwoch Blog die vielen tollen Sew Alongs verfolgt und gedacht: Zu dem Thema hätte ich auch Nähpläne, aber leider gerade jetzt überhaupt keine Zeit zum Nähen..

Also will ich die Gelegenheit jetzt mal ergreifen und beim Weihnachtskleid Sew Along 2016 mitmachen.

Wenn ich so zurückdenke, fällt mir überraschenderweise auf, dass ich wohl noch nie ein Kleid oder Outfit extra für Weihnachten genäht habe, sondern zu diesem Anlass immer shoppen war (das mache ich zugegebenermaßen genauso gerne wie nähen). Aber dieses Jahr soll das mal anders sein. Ich habe nämlich vor kurzem einen sehr schönen camel-navyblau-gemusterten Blazermantel gekauft und leider gar kein passendes Kleid dazu.

Zum Glück habe ich noch einen schönen sesamfarbenen Wollstoff hier liegen und als Schnittmuster schwebt mir Burda Style 09/2012 #107 vor. Das Kleid kann man je nachdem wie man es kombiniert, etwas festlicher an den Weihnachtstagen oder auch im Alltag tragen.

Ich bin mir aber noch nicht ganz sicher, ob

  • es Minilänge oder Knielaänge haben soll
  • ich diesen kleinen Stehkragen am Ausschnitt brauche
  • ich hinten einen V-Ausschnitt oder einen normalen Ausschnitt möchte

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Eine eventuelle zweite Option wäre noch dieses hier (der Rockteil aus dem cognacfarbenen Uni-Stoff und das Oberteil aus dem geblümten Krinkelstoff). Das Schnittmuster ist aus der Burda Style 08/2011 #126.

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Jetzt schaue ich mir bis zum nächsten Termin (der schon am Sonntag ist) erstmal hier die vielen tollen Weihnachtskleid-Ideen der anderen Nähbloggerinnen an.

Ivory & Ebony

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Vor kurzem habe ich einen ganzen Stapel wunderschöner englischer Wollstoffe geschenkt bekommen. Und da ich  meine diesen Sommer entdeckte Vorliebe für Culottes auch im Herbst und Winter weiter pflegen möchte, habe ich mir aus einem dieser Stoffe eine elfenbeinfarbene Culottes genäht. Das Schittmuster ist aus der Burda Style 12/2011 #127.  Diese Art Hosen scheint wie gemacht für mich zu sein, denn im Gegensatz zu anderen Hosenformen brauchte ich gar keine Anpassungen (genäht habe ich Gr.36 so wie sie vom Schnittmusterbogen kam).

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Dieses mal habe ich ein Modell mit Bundfalten ausgesucht. Bundfalten und Bügelfalten mag ich nämlich sehr gerne (ich finde die sehen sehr elegant und chic aus) aber oft tragen sie ja leider etwas auf oder bauschen in der Bewegung unschön und verziehen sich.

Bei dieser Hose liegen sie aber schön flach. Das könnte daran liegen, dass die Taschenbeutel so kleine “Flügel” haben, die in der vorderen Mitte mitgefasst sind – es liegt also gar kein Zug auf den Bundfalten, sondern auf den Taschenbeuteln darunter, so dass die Bundfalten schön unbehelligt obenauf liegen.

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Hinten ist die Hose ganz schlicht, keine Taschen, keine Passe. Das gefällt mir aber hier ganz gut, so kommen die Bügelfalten und der Saumumschlag besser zur Geltung. Den Saumumschlag hab ich übrigens per Hand am Hosenbein fixiert – der klappte sonst herunter, weil der Stoff etwas schwerer ist.

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Verlinkt bei Me Made Mittwoch

Kornblumenblaues Cocktailkleid

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Das Schnittmuster aus der Burda Style 03/2016 #125 hat mich irgendwie gleich beim ersten Durchblättern angelacht, aber da es mir dann zuerst doch ein bißchen zuviel 50er-Jahre-Retro-Stil war, habe ich die Idee erstmal verworfen und es nicht genäht. Aber es blieb im Hinterkopf und als ich etwas später eine Einladung zu einer Hochzeit im September erhielt, kam mir das Schnittmuster wieder in den Sinn und eine passende kornblumenblaue Seide hatte ich auch noch da..

Genäht habe ich Größe 36 ohne Änderungen, bei einem weiten Rock mit Kellerfalten muss man ja nicht viel anpassen. Das die Schultern sehr stark überschnitten sind und so kleine Ärmelchen bilden, fiel mir erst bei der ersten Anprobe auf, aber im Nachhinein finde ich es ganz hübsch und es passt in meinen Augen auch gut zum Retro-Charme des Kleides.

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Besonders schön finde ich die ungwöhnliche Linienführung des Oberteils (die hat mich auch überhaupt von dem Kleid so begeistert). Schön, wie diese beiden Nähte neben der Mittelnaht genau in die Kellerfalten vom Rockteil übergehen, oder?

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Vorne und hinten geben drei Kellerfalten dem Rockteil schön viel Weite. Der Rockteil ist übrigens ungefüttert. Dadurch bleibt das Kleid schön leicht und luftig und auch bei hohen Temperaturen sehr angenehm zu tragen.

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Weil ich das Kleid alleine irgendwie etwas langweilig fand, bzw. irgendwie etwas fehlte, habe ich rund um die Taille einen Rest antike schwarze Spitze appliziert. Ich finde, das Schwarz passt gut zu dem leuchtenden Blau und der Übergang vom Oberteil zu den Kellerfalten im Rockteil sieht harmonischer aus. Hier sieht man auch, wie die Abnäher am  vorderen Oberteil verlaufen, da ist nämlich so ein kleiner halbrunder Keil an den Seiten eingesetzt.

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Rosa Culottes

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Culottes sind seit langem mal wieder ein Trend, der mir richtig gut gefällt. Und da ich momentan leider wenig Zeit zum Nähen habe, habe ich stattdessen ein paar alte Sachen umgearbeitet. Diese Marlenehose (Burda Style 04/2012 #125) habe ich vor Ewigkeiten mal genäht und selten getragen. Marlenehosen sind leider so unpraktisch – irgendwie sehen sie nur schön aus, wenn sie exakt bodenlang sind, also kann man sie praktisch nur immer mit denselben Schuhen tragen, mit denen man auch die Saumlänge festgelegt hat. Und wehe man hat diese Schuhe irgendwann nicht mehr..

Culottes sind da irgendwie kombinierfreudiger, was die Schuhe angeht. Ich finde, sie sehen mit allen möglichen Arten von flachen und hohen Schuhen gut aus.

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Den geknöpften Hosenlatz vorne mag ich besonders gerne – das ist mal was anderes, als der typische 0-8-15-Hosenverschluss! Unter dem Latz schließt die Hose ganz normal mit einem Reißverschluss – hier zu nochmal genauer zu sehen.

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