Weißer Jeansrock

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Unter meinen Stoffen habe ich noch ein kleines Reststück cremeweißen Jeansstoff mit etwas Stretch und weicher angerauhter linker Seite entdeckt. Zum Glück reichte es gerade für den Rock aus Burda Style 02/2014 #109. Und bei dem schönen Frühlingswetter, das gerade herrscht, passt so ein frischer weißer Jeansrock doch wunderbar. Das Schnittmuster gefällt mir total gut – ein schöner schlichter Rock, der gut sitzt und eine schöne Silhouette macht. Hier habe ich ihn schonmal aus dem Originalstoff genäht.

Bei diesem Rock musste ich eine Hohlkreuzanpassung machen, unter dem Bund schlug es deutlich Querfalten. Das geht bei diesem Rock ganz unkompliziert. Dazu habe ich in der hinteren Mitte an der Mittelnaht und an der Kante zum Bund etwa 0,5 cm weggenommen und zu den Seiten und nach unten hin auslaufen lassen – etwa so wie auf dem Bild unten (rot war das ursprüngliche Schnitteil).

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Für die Häkchen am Bund habe ich kleine Ösen per Hand genäht, da mir die zu den Haken gehörenden Metallösen auf dem weißen Stoff zu auffällig waren. Wenn ich sie weiter nach innen gesetzt hätte, hätte das Ende vom Bund abgestanden.

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Den Rock habe ich anders als beim Original vorgesehen ohne Futter genäht, das schien mir bei einem unkomplizierten Jeansrock irgendwie überflüssig.

Noch ein letztes bißchen Winter..

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Weil ich im Moment wegen Umzugs überhaupt nicht zum Nähen komme, gibt es hier noch einen winterlichen Rock, den ich im schon im November aus den Resten dieser Culottes genäht habe.

Falls also jemand Tipps für empfehlenswerte Stoffläden in und um Mainz oder Wiesbaden für mich hat – nehme ich die sehr gerne entgegen! Ich vermisse Haute Couture Stoffe Möller jetzt schon, obwohl mein hauseigenes Stofflager zur Zeit ganz gut gefüllt ist 😉 …

Das Schnittmuster ist aus der Burda Style 10/2016 #106. Ich liebe ja diese Art Zierstiche – also musste ich den Rock schon allein deshalb nähen!

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Ich kenne Zierstiche dieser Art sonst eher von Mänteln, wo sie oft an Kragenkanten und ähnlichem  verwendet werden. Aber die Idee die Quernähte auf dem Rock damit zu betonen gefällt mir richtig gut. Ich finde das gibt der kniebdeckten, schmalen Rockform eine etwas sportlichere Note und ermöglicht auch etwas legerere Kombinationen.

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Hinten ist der Rock bis auf den Schlitz ganz schlicht.

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Diesmal ist mir auch das Futter am Rockschlitz gelungen. Julia von sewing galaxy hat mir diese Anleitung empfohlen (Dankeschön !), die ist wirklich super und sehr hilfreich..

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Sandbeige und Bleu

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Ab und zu kommt es ja mal vor, dass mir etwas in der Burda so gut gefällt, dass ich es aus dem Originalstoff nachnähen will, so wie bei diesem Rock (Burda Style 02/2014 #109). Der Stoff ist ein Jacquard mit etwas Stretch und zartblauem ornamentalen Muster auf sandbeigen Grund. Und ich geb’s zu, am liebsten hätte ich die dazu passende Kostümjacke auch noch genäht, aber dafür konnte ich nicht mehr genügend von dem Stoff ergattern.

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Aber auch einzeln finde ich den Rock schön, hier habe ich ihn mit meiner Origami-Bluse kombiniert. Mir gefällt die Kombination aus Jeansrock-Stil und ‘feinem’ Stoff. Außerdem sieht der Schnitt auf den ersten Blick relativ simpel aus, aber auf den zweiten Blick erkennt man ein paar Raffinessen: Zum Beispiel sind die rückwärtigen Abnäher in die Quernähte der Passe verlegt worden und vorne sind sie irgendwie in der Tascheneingriffansatznaht verschwunden (da habe ich nicht ganz herausgekriegt, wie das genau funktionert). Ich finde, er macht eine sehr schöne Silhouette und sitzt sehr gut – auch wenn ich hier eine Hohlkreuzanpassung machen musste.

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Der Rock ist von Burda mit Futter vorgesehen. Bei einem Rock im Jeansrock-Stil finde ich das eher ungewöhnlich, aber zugegebenermaßen ganz praktisch.

Vorne werde die Abnäher beim Futter nur in Fältchen gelegt. Hinten sind sie sowieso in der Quernaht der Passe verschwunden.

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Das einzige Problem, das beim Füttern aufgetaucht ist: Diese kleine Stelle unten rechts neben dem Rockschlitz: Muss da so? Ich habe lange darüber gegrübelt, aber mir ist keine bessere Lösung dafür eingefallen (die Anleitung sagt dazu nichts).

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Sommerblüten-Aquarell

 

Heute mal trotz sieben-Tage-Regenwetter ein sommerliches Outfit aus Bleistiftrock und Wasserfall-Top. Den schmalen Rock mit hoher Taille und Bindegürtel (Burda Style 04/2014 #114) hatte ich in der Zeitschrift erst gar nicht wahrgenommen, weil man ihn auf dem Foto darin kaum sieht. Erst viel später fielen mir die schönen Details auf.

Im Original hat der Rock noch vertikale Paspeltaschen in den vorderen Teilungsnähten, die ich eigentlich auch sehr schön finde. Beim Probenähen hat sich bei mir aber herausgestellt, dass die im Sitzen sehr undekorativ aufklaffen (Füttern hat da auch nicht geholfen), also habe ich sie weggelassen. Genäht habe ich den Rock aus weißem Elastik-Baumwollsatin (2% Elasthan) mit einem sommerlichen Blumenbordürendruck.

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Das Wasserfall-Top habe ich nach Burda Style 03/2013 #128 aus ultramarinblauem Seidencrèpe genäht. Von dem Schnittmuster bin ich nicht ganz so begeistert: Erstens hatte ich mir mehr “Wasserfall” erhofft und zweitens sind die Armlöcher mal wieder viel zu tief ausgeschnitten. Das ist mir jetzt schon ein paar mal bei Burda-Schnittmustern aufgefallen (leider immer erst zu spät). Solange der Arm darüberliegt, sieht man aber nichts davon. Und weil es farblich so gut zum Rock passt, werde ich es trotzdem behalten..

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Der Rock ist ungefüttert, nur der angeschnittene Bund hat einen, bei mir mit gewebter Vlieseline verstärkten, Besatz. Es war nicht ganz einfach der querelastischen Stoff so weit entfernt von der Bundkante faltenfrei auf dem Besatz festzusteppen, da musste ich per Hand vorheften.

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Sommerlich in Rot-Weiß-Blau

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Eigentlich ist ja noch kein Sommer, aber neulich sind mir beim Durchblättern von Modemagazinen so viele schöne Outfits in sommerlichem Rot-Weiß-Blau aufgefallen, eine Farbkombination, die mir sehr gefällt – wie ein Sommer am Meer! Und außerdem hat vorausschauendes Nähen ja auch Vorteile: Dann sind die Sachen wenigstens fertig, wenn es jahreszeitenmäßig soweit ist.

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Es war gar nicht so leicht die passenden Stoffe zu finden, eigentlich hätte ich für die Bluse gern etwas breitere und etwas dunklere blaue (in etwa der Ton der blauen Blüten auf dem Rock) Streifen gehabt. Der blau-weiß-gestreifte Baumwoll-Blusenstoff kam noch am ehesten dem nahe, was ich mir vorgestellt hatte. Das Schnittmuster für die Bluse ist aus Burda Style 02/2016 #105. Ich finde sie hat eine sehr ungewöhnliche und interessante Schnittführung, man kann super mit den Schnitteilen und dem Muster spielen (die kleine Schulterpasse habe ich zum Beispiel quergestreift gemacht).

Für etwas mehr Taillierung habe ich einen Bindegürtel aus dem gleichen Stoff dazugenäht, aber ich glaube, zur schmalen Hose kann man die Bluse auch ganz gut ohne tragen.

 

Für den Rock habe ich das Schnittmuster Butterick B5466 (Verion A) verwendet. Das Schnittmuster habe ich kürzlich in meiner Sammlung wiederentdeckt und festgestellt, was für ein schöner schlichter Rockschnitt das doch ist. Genäht habe ich den Rock ohne Bund, aber dafür mit Beleg und Futter in Gr. 10 ohne Änderungen. Für das Futter habe ich den gleichen Schnitt wie für den Oberstoff verwendet (nur oben an der Bundkante den Beleg abgezogen). Er rutscht etwas unter die Taille, aber das stört mich bei einem bundlosen Rock nicht so. Der Stoff ist ein weich fallender Seiden-Jacquard.

Den Rock wollte ich ursprünglich mit in der vorderen und hinteren Mitte spitz zulaufendem, dreieckigen Saum nähen. Das war aber leider mit dem Muster inkompatibel, wenn ich mich an dem roten ‘Gitter’ orientiert hätte, wäre das Dreieck zu spitz geworden und so schräg durch das Muster geschnitten sah auch nicht schön aus. Vielleicht finde ich ja noch mal einen schönen, kleinteiliger gemusterten Stoff in Rot-Weiß-Blau, dann hole ich das nach..

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Rock im Chanel-Stil – Testversion

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Ich wollte schon lange mal das Nähen mit Couture-Methoden ausprobieren. Ich habe mich für einen Rock im Chanel-Stil entschieden, den kann man auch im Alltag tragen und Arbeits- und Materialaufwand sind noch überschaubar. Typisch für diese Röcke sind die gerade Silhouette ohne Seitennähte und die Wickeloptik. Es ist kein echter Wickelrock, der Überlapp ist oben zugenäht (bei mir etwa bis zum untersten Zierknopf) und der Rock hat hinten einen Reißverschluß. Ich habe mich dabei an dem Buch “COUTURE SEWING / The Couture Skirt” von Claire B. Shaeffer gehalten. Das Buch erklärt Schritt für Schritt und sehr anschaulich mit vielen Bildern und Videos auf einer beiliegenden CD, wie ein typischer Chanel-Rock genäht wird.

Ich habe aber an ein paar Stellen abgekürzt, da ich die Methode erstmal ausprobieren wollte. Mein Rock hat z.B. Seitennähte und Abnäher (das Original hat nur eine Naht in der hinteren Mitte, die Mehrweite der Abnäher wird durch Einhalten an den Bund angepasst), den Oberstoff habe ich auch nicht auf das Futter gequiltet und einen Nahtreißverschluss per Maschine eingenäht. Den Rest habe ich aber übernommen – der Rock ist also fast komplett Handarbeit! Das Schnittmuster ist von meinem Maßschnitt abewandelt.

So sieht das Innenleben aus: Das Futter wird per Hand eingenäht und an allen Kanten knappkantig befestigt – auch am Saum. Das man bei mir in der vorderen Mitte am Überlapp soviel Oberstoff sieht, liegt daran, dass ich mich da verrechnet habe und da es mich bei der Testversion innen nicht stört, ist es so geblieben 😉

Die Deko-Fransenborte habe ich aus dem Rockstoff selber hergestellt und zwischen Futter und Oberstoff eingenäht. Der Bund wird auf ein Ripsband genäht und hinten über dem Reißverschluss ohne Untertritt mit zwei Häkchen geschlossen, so dass die Kanten aneinanderstoßen. Der Untertritt vom Überlapp reicht bei meinem Rock bis zur vorderen Mitte.

Mit der Testversion bin ich schon so zufrieden, dass ich den Rock so tragen werde. Außerdem bin ich fest entschlossen, mal nach einem schönen Bouclé-Stoff Ausschau zu halten und nochmal eine ‘richtige’ Version mit Seidenfutter zu nähen – und dann auch den Oberstoff auf das Futter zu quilten und den Reißverschluss per Hand einzunähen.

Wickelrock im Trenchcoat-Stil

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Es kommt ja eher selten vor, dass ich es schaffe, etwas aus einer aktuellen Burda zu nähen. Meistens lagern die Hefte bei mir erstmal gut ab, bevor ich dazu komme. Dieser Wickelrock (Burda Style 02/2016 #115) sprang mir aber gleich ins Auge und am liebsten hätte ich ihn sogar aus dieser korallfarbenen Waschseide 1:1 nachgenäht. Leider gab es die nicht zu kaufen und außerdem wollte ich auch eigentlich mal meine angesammelten Stoffe aufbrauchen. Dieser Baumwoll-Chambray mit einem winzigkleinen Schachbrettmuster in weiß und grün sollte mal eine Bluse werden, aber dafür war mir der Stoff dann doch zu dick und zu steif. Für einen Rock fand ich ihn besser geeignet.

Genäht habe ich Gr. 36 ohne Änderungen und dieses Mal habe ich auch die vorgeschlagene Vlieseline G785 für den Besatz am Bund verwendet. Allerdings gefällt mir die nicht so richtig, ich habe das Gefühl, die ist zu dehnbar. Nächstes Mal nehme ich lieber wieder meine gewebte Lieblingsvlieseline (ich muss unbedingt mal die Nummer herausfinden). Der Rock ist schnell und leicht zu nähen. Bis auf die Tatsache, dass ich die Anleitung für die Taschen komplett unverständlich fand. Zum Glück kann man sich auch so erschließen, wie die genäht werden sollen..

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Der Wickelrock wird oben an der Bundkante mit zwei Druckknöpfen geschlossen, darüber kommt der Gürtel. Der Gürtel ist bei mir nicht mittlerweile doch am Rock festgenäht, mal gucken, ob ich das so lasse, bis jetzt habe ich nicht das Gefühl, dass damit er beim Tragen nicht verrutscht ;-). Die Ziernähte auf dem Gürtel habe ich lieber weggelassen, ohne gefällt es mir irgendwie besser.

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Weil der Chambray ziemlich leicht aufribbelt und weil ich es so schön finde, habe ich innen alle Kanten mit vanillegelbem Schrägband eingefasst. Vanillegelb passt überhaupt sehr gut dazu – ich brauche unbedingt noch ein paar Oberteile und Schuhe in dem Farbton..

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Unten an den Saumecken der Wickelteile sind Briefecken! Wie man die näht, habe ich hier schon mal gezeigt.

Bitterschokolade

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Eigentlich extra für diese etwas kurz geratene Bluse, habe ich einen Bleistiftrock mit hoher Taille aus Leinen-Schurwoll-Changeant in Mauve-Braun genäht (Schnittmuster #118 aus Burda Style 04/2012). Der Stoff war mal ein Reststück-Schnäppchen und ich habe lange überlegt, was ich daraus nähen könnte. Ein schlichter Rock erschien mir da eine gute Idee, damit der tolle Stoff auch richtig zur Geltung kommt, der Farbton sieht in Wirklichkeit nämlich exakt so aus wie Bitterschokolade – so ein richtig schönes, sattes Dunkelbraun mit einem Hauch Lavendel!

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Der angeschnittene Besatz soll mit Vlieseline G785 verstärkt werden, die hatte ich aber nicht da. Stattdessen habe ich meine Standard-Lieblings-Vlieseline genommen (leider weiß ich die Nummer nicht, es ist so eine gewebte Vlieseline wie dünner Batist) und auf die Umbruchkante kam noch zusätzlich Vlieseline-Band, das hat sehr gut funktioniert. Im Original ist kein Futter für den Rock vorgesehen, also habe ich mir aus dem Schnittmuster für den Oberstoff eins dazugebastelt und innen an den angeschnittenen Besatz angesetzt. Der Stoff neigt nämlich aufgrund des Leinenanteils etwas zum Knittern und damit er nicht auch noch leinentypisch ausleiern kann, war mir ein Futter lieber.

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Der Rock ist übrigens ein tolles Basic-Teil, er passt zu hohen genauso gut wie zu flachen Schuhen und lässt sich super zu allen möglichen Arten von Blusen, Shirts und Pullis in Mauve-, Lavendel- und Beerentönen kombinieren (zufällig gibt es davon nicht wenige in meinem Kleiderschrank). Bis auf die Bluse oben rechts (Vogue Patterns V1387 B) aber leider alle nicht selbst genäht. Blusen kommen demnächst mal wieder an die Reihe..

Bunter Sommerrock

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Als ich diesen italienischen Crêpe de Chine aus Seide in sommerlichem rot, blau und türkis entdeckt habe, hatte ich sofort einen weiten, luftigen Sommerrock mit großen Taschen vor Augen. Als Schnittmuster habe ich den Brumby Skirt (MN2204) Version 2 von Megan Nielsen Patterns (aber ohne vordere Mittelnaht) verwendet. Irgendwie mag ich gerade diese großen Taschen sehr gern.

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Hinten habe ich einen nahtverdeckten Reißverschluss eingenäht, damit der Verschluss möglichst unsichtbar bleibt.

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Gefüttert ist der Rock nicht, der Crêpe de Chine ist schön dicht gewebt und absolut blickdicht. Die Nahtkanten der Taschenbeutel und des Bundes habe ich mit selbstgemachtem Schrägband aus einem Rest farblich passenden Seidenchiffon versäubert. Das wird gerade zu meiner liebsten Verarbeitungsmethode, seit mich eine Schrägbandschablone aus einem anderen Schnittmuster auf die Idee gebracht hat. Es macht zwar ein bißchen mehr Arbeit, aber es sieht einfach schön aus!

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Und das war dann auch mein letztes sommerliches Nähprojekt für dieses Jahr..

Melonensorbet

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Und hier ist mein zweiter Minirock nach Vogue Patterns V1247 aus handgewebter Matkaseide. Die Farbe erinnert mich irgendwie an die Meloneneissorten einer Eisdiele aus den Sommerferien an der Nordsee. Was mir beim Nähen aufgefallen ist, habe ich hier schon mal genauer beschrieben.

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Dieses Mal auch mit Nahtreißverschluss:

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Da die Matkaseide eher dünn ist und wenig Stand hat, habe ich den Rock dieses Mal gefüttert. Das Schnittmuster für das Futter habe ich mir einfach aus den Rockteilen zusammengesetzt. Darunter befindet sich aber wieder die gleiche dekorative Schrägbandeinfassung wie beim ersten Rock.

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Jetzt habe ich auch (erstmal) genug Miniröcke nach diesem Schnittmuster 😉 Wenn ich mir das aktuelle Wetter so angucke, überlege ich ernsthaft, ob ich nicht vielleicht als nächstes lieber einen Wintermantel nähe – Weihnachten war’s auch nicht kälter!